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ESTÁCIO DE SÁ

Gegründet: 12. August 1928
Vereinsfarben: Rot und weiss

Symbol: Löwe
 Aus dem Stadtteil: Estácio de Sá

Leiter der Perkussions-Gruppe (Mestre de bateria): Mestre Chuvisco

Internet: http://gresestaciodesa.com.br

Aus der Vereinsgeschichte
Der Stadtteil Estácio de Sá ist zweifelsohne die Wiege des Samba-Carioca.

Dort war es auch, wo die “Deixa Falar” ins Leben gerufen wurde, die als die erste “Escola de Samba” gilt – gegründet am 12. August 1928, in der Nummer 27 der Rua Maia de Lacerda, im Haus eines Sergeanten der Militärpolizei, dem Vater des unvergessenen Bijú, mit Namen Senhor Crystalino. Weil es in der Nachbarschaft eine normale Schule gab, die Lehrer für den Schulunterricht ausbildete, entschloss sich Ismael Silva, seine Gruppe “Escola de Samba” (Samba-Schule) zu nennen – denn er bildete Samba-Lehrer aus.

 Die “Deixa Falar” (Lass mich zu Wort kommen) bestand allerdings relativ kurze Zeit, sie paradierte auf der Praça Onze zum Karneval 1929,1930 und 1931, und erreichte nicht einmal den ersten Wettbewerb zwischen den Escolas de Samba von Rio de Janeiro, der 1932 von der Zeitung “Mundo Sportivo” organisiert wurde, denn seine Leiter zogen es vor, sich in die Kategorie “Rancho Carnavalesco” einzuordnen.


Nach der “Deixa Falar” bildeten sich verschiedene Vereine im Stadtteil Estácio.

Am 27. Februar 1955 erschien die “Unidos de São Carlos” – gegründet auf einer Fusion der Samba-Schulen “Cada Ano Sai Melhor”, “Paraíso Das Morenas” und “Recreio de São Carlos”. Und ab dem Jahr 1983 änderte die “Unidos de São Carlos” ihren Namen in “Estácio de Sá” um.


Die erste Samba-Schule des Landes wurde 1928 aus der Taufe gehoben, gegründet von einer Reihe von “Bambas” (Die so genannten “Bambas” waren die Führer jener Horden von Betrügern, die sich in den “Botecos” versammelten und dem Nichtstun hingaben) wie Ismael Silva, Marçal, Baiaco, Brancura und Mano Edgar. Sie pflegten sich am Aufstieg zum Morro de São Carlos zu treffen, im Stadtteil Estácio – einer der “heissesten Gegenden” eines Rio de Janeiro, das tausenden von Veränderungen und Einflüssen unterworfen war. Sie gründeten die “Deixa Falar”.
Die Kioske und Bars an der Ecke der Rua Maia Lacerda, nahe an der Praça Onze und der Zona do Mangue, zogen Gauner aus allen teilen Rios geradezu magisch an – einige unter ihnen waren ausgezeichnete “Sambistas”! Dort trafen sich Leute aus Benfica, Madureira, Providência und Gamboa. Dies war die Bühne der Prostitution und der nächtlichen Pokerrunden – und dieses intensive Nachtleben verlieh dem Estácio die Aura einer Wiege des “Samba Carioca” – so, wie wir ihn bis heute kennen, mitreissend, rhythmisch betont von den Perkussions-Instrumenten. 

 

 

Der Estácio und seine bedeutendsten Karnevals-Vereine: 


DEIXA FALAR
Die erste Escola de samba wurde am 12. August 1928 gegründet – in den Farben Rot und Weiss. Ismael Silva, Alcebíades Barcelos (Bide), Armando Marçal, Nilton Bastos, Rubem Barcelos (Mano Rubem), Edgar Marcelino dos Passos (Mano Edgar), Silvio Fernandes (Brancura), Oswaldo Vasques (Baiaco) und Aurélio Gomes waren ihre ersten Mitglieder. Sie paradierte zwischen 1929 und 1931. 

CADA ANO SAE MELHOR
In den Farben Grün und Rosa, wurde sie ebenfalls 1928 gegründet, und zwar an einem Ort, der unter dem Namen “Beco da Padeira“ (heute “Capela“) bekannt war, am Morro de São Carlos. 

VÊ SE PODE
Wurde später umbenannt in “Recreio de São Carlos” – mit den Farben Grün und Weiss – wurde 1929 gegründet an einem Ort, der unter dem Namen “Atrás do Zinco“ bekannt war, innerhalb der Kommune São Carlos. 

PARAÍSO DAS MORENAS
Das Nesthäkchen, geboren am “Larguinho“ im Jahr 1947, in den Farben Blau und Rosa. 

G.R.E.S. UNIDOS DE SÃO CARLOS
Gegründet am 27.
Februar 1955 als Ergebnis einer Fusion der letzten drei zitierten vereine – in den Farben Blau und Weiss. Die Farben wurden dann geändert in Rot und weiss und der Name in: 

G.R.E.S. ESTÁCIO DE SÁ
Geändert 1983 in der Absicht, die neue Realität der Schule darzustellen, die sich jetzt aus Mitgliedern der gesamten Region um den Estácio zusammensetzte

 

Quelle: www.brasilienportal.ch

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